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Die Mörder sind unter uns

2,98 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 16. August 2022 1:20
Genre,
Darsteller:Hildegard Knef, Ernst Wilhelm Borchert, Erna Sellmer, Arno Paulsen, Michael Günther
Regie:Wolfgang Staudte
FormatDVD
Sprache:Deutsch (Dolby Digital 2.0)
FSK:6
Produktionsjahr:1946
Spieldauer:81 Minuten

Berlin 1945. Susanne Wallner, eine junge Fotografin, kehrt aus dem Konzentrationslager zurück, doch ihre Wohnung ist besetzt. Hier lebt seit kurzem der aus dem Krieg heimgekommene Chirurg Mertens, der seine furchtbaren Erinnerungen mit übermäßigen Alkoholgenuß zu verdrängen sucht. Die beiden arrangieren sich, und mit Susannes Hilfe findet Dr. Mertens langsam wieder zu sich selbst. Da begegnet ihm sein ehemaliger Hauptmann Brückner, nun ein aalglatter Geschäftsmann, dem es egal ist, ob er aus Stahlhelmen Kochtöpfe macht oder umgekehrt. Mertens Gewissen rebelliert, und am Weihnachtsabend 1945 will er Sühne fordern für ein von Brückner drei Jahre zuvor im Osten befohlenes Massaker an Frauen, Kindern und Männern. Im letzten Moment kann Susanne ihn davon überzeugen, daß die Vergeltung solcher Schuld keine Privatangelegenheit ist, sondern der Kriegsverbrecher vor ein Gericht gehört.

Am 15. Oktober 1946 wurde der erste deutsche Nachkriegsfilm, Die Mörder sind unter uns, in der Berliner Staatsoper uraufgeführt. Als Produktion der eben gegründeten Filmfirma DEFA vertrat der Streifen genau jene aufklärerischen, kritischen Inhalte, mit denen die kommunistisch dominierte Firmenleitung vor allem die Jugend zu Demokratie und Humanität erziehen wollte. Die deutsche Schuld ist das Thema des „Trümmerfilms“. Regisseur Staudte hatte die Handlung in den letzten Wochen des Krieges skizziert, gleichsam als „innere Befreiung“. Sogleich nach Kriegsende inszeniert, wurde der Film zum Zeitbild. Die Anklage, die er gegen die Täter des Dritten Reiches führt, spiegelte sich direkt in der aktuellen politischen Situation: Der Tag der Premiere war der Tag der Vollstreckung der Nürnberger Gesetze.

Neben der Polemik gegen die Vertreter der Barbarei zeigt der Schwarzweißfilm den seelischen Niedergang der Mitläufer. Protagonist Dr. Mertens ertränkt seine furchtbaren Erinnerungen in Alkohol. Er trägt die Mitschuld an einem Massaker in Polen, dessen Ausführung durch den befehlenden Hauptmann er nicht verhindern konnte. Nach dem Krieg begegnet er einer Fotografin, gespielt von der bildschönen, blutjungen Hildegard Knef, die das Konzentrationslager überlebt hat. Durch sie bekommt er Kontakt zu dem Hauptmann, der nun als Industrieller wieder erfolgreich ist. Der Arzt drängt auf Selbstjustiz, doch Susanne kann ihn zurückhalten…

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