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Dienen bei der NVA

13,89 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 11. August 2022 12:34
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„Links um, rechts um, vorwärts marsch…!“ 34 Jahre lang dröhnten die zackigen Kommandos und Befehle über die Kasernenhöfe und Übungsgelände der DDR. Insgesamt 2,5 Millionen junge Männer haben den grauen Waffenrock der NVA seit ihrer Gründung im Jahre 1956 bis zu ihrem letzten Zapfenstreich am 3. Oktober 1990 überstreifen müssen. Die Geschichte der NVA, erzählt aus der Perspektive der Rekruten, rückt Dimensionen und Aspekte des Soldaten- Daseins ins Blickfeld, die all zu oft übersehen werden. Der Alltag der Armee vor dem Hintergrund historischer Ereignisse und Zäsuren beleuchtet. Teil 1: Fahneneid und Eisenschweine Im ersten Teil der MDR-Dokumentation rekonstruiert der Autor Thomas Kuschel zunächst die Aufbau-Jahre der Nationalen Volksarmee, die Umstände und Hintergründe der Formierung der NVA. Verfolgt wird der Weg der NVA bis zum Ende der 60er Jahre, in denen sich Ulbrichts ehrgeizige Truppe zu einer vollwertigen Koalitionsarmee des Warschauer Paktes entwickelte. Teil 2: Bis zum letzten Zapfenstreich Im zweiten Teil betrachtet MDR-Autor Michael Erler die Zeitspanne von Anfang der 70er Jahre bis zu ihrem letzten Zapfenstreich 1990. Anfang der 70er Jahre war die NVA zu einer relativ schlagkräftigen, modernen Armee im Rahmen der östlichen Militärkoalition herangewachsen und avancierte unter Honecker zu einer Art Musterschüler der Sowjet-Armee. Im Herbst 1989 war es damit dann plötzlich vorbei. Die Ereignisse überschlugen sich. Einigen NVA-Truppenteilen drohte nun sogar der Einsatz gegen Demonstranten in Leipzig. Es kommt zu Streiks und Befehlsverweigerungen. Kurze Zeit später hört die DDR auf zu bestehen, mit ihr auch die NVA.

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