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DDR / DEFA und russische Kriegsfilme - DDR Filme, Serien & Dokus

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Kriegsfilme aus der DDR

In seiner knapp 40 Jahre andauernden Geschichte brachte die Deutsche Demokratische Republik (DDR) mehrere Filme auf den Markt, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem zweiten Weltkrieg befassten.


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Filmproduktionen in der DDR:

Deutsche Kriegsfilme, wie auch die meisten anderen Filme in der DDR, unterlagen in ihrer Produktion der DEFA. Die DEFA, deren Abkürzung für „Deutsche Film AG“ steht, hatte in der DDR eine zentrale Aufgabe. Die Produktionsfirma sollte in ihren Filmen und Serien ein Bild vom Krieg und von Deutschland vermitteln, welches kein nationalsozialistisches Gedankengut transportierte, sondern den zweiten Weltkrieg so darstellte, wie er war. Im Prinzip bedeutete es, dass Filme gedreht werden sollten, die den zweiten Weltkrieg nicht glorifizierten, sondern auch die Schrecken des Krieges zeigen sollten. Die Zuschauer sollten erkennen, dass die Nationalsozialisten nicht die Retter oder Herrscher der Welt waren (wie sie sich selber in ihren Filmen dargestellt hatten), sondern stattdessen Deutschland und die Welt in einen der blutigsten und tödlichsten Kriege aller Zeiten gestürzt hatten.

Merkmale der DDR Kriegsfilme:

In vielen der DEFA Filme seht ihr junge Menschen, die den Grauen des Krieges gerade so entkommen sind oder nach dem Ende des Kriegs zurück nach Ostdeutschland kommen. Die Menschen versuchen sich mit der Situation anzufreunden, dass der Krieg vorbei ist und dass sie jetzt nicht mehr einem Regime dienen müssen. Dabei finden die Figuren schnell heraus, dass die Nachkriegszeit schwierig ist, weil alle Menschen in Angst und Unsicherheit über die Zukunft leben und dem abschwören mussten, was ihnen während des Zweiten Weltkriegs beigebracht wurde. Manche Filme wie „Nackt unter Wölfen“ spielen aber auch direkt im Krieg und stellen die Schicksale der Menschen dar, die nicht der Nazi-Ideologie blind folgen.

Unterschiede zu anderen Kriegsfilmen:

Nicht nur die DDR produzierte zwischen 1949 und 1990 Filme, die das Thema Krieg behandelten. Auch die ehemalige Sowjetunion drehte viele Filme, die ihren Handlungsschwerpunkt im Zweiten Weltkrieg hatten. Dabei war die Ausrichtung der Filme aber völlig anders von denen der DEFA Kriegsfilme. Die Kriegsfilme zum Zweiten Weltkrieg der Sowjetunion wollten ihre Zuschauer nicht aufklären oder abschrecken. Stattdessen zeichneten sie sich durch überschwänglichen Patriotismus und Heldentum aus. Zu den bekanntesten sowjetischen Kriegsfilmen gehört die Filmreihe „Befreiung“, die aus insgesamt fünf Teilen besteht. Die Reihe schildert den Kampf der Sowjetunion zwischen 1943 und 1945, angefangen mit „Operation Zitadelle“, einem letzten groß angelegten Angriff der deutschen Armee auf die russische Stadt Kursk bis hin zu Hitlers Selbstmord und dem Hissen der sowjetischen Flagge auf dem Reichstag.
Die sowjetischen Kriegsfilme haben häufig die gleichen Aussagen: „Wir sind die Sieger!“, „Feiglinge verlieren!“ und „Sowjetische Soldaten sind keine Feiglinge!“. Selbst Filme mit kritischerem Unterton wie „Die Lebenden und die Toten“ haben am Ende diese patriotischen Motive in sich.

Beispiele für Kriegsfilme der DDR:

Es gibt einige Beispiele, die euch anschaulich zeigen, was die Filme der DDR ausgemacht haben. Dazu gehören unter anderem:

 

„Mama, wir leben“ (1976)

In einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager entschließen sich vier junge Männer dazu, die Seiten zu wechseln. Sie wollen nicht länger für die Deutschen kämpfen, sondern schließen sich der Roten Armee an. Auf der Fahrt an die Front bekommen die jungen Soldaten allerdings Bedenken an ihrer Mission. Als sie den Befehl erhalten, auf deutsche Soldaten zu schießen, können sie sich nicht überwinden. Ein Kamerad wird darauf hin als Deserteur von Sowjetsoldaten erschossen. Die anderen Männer werden in deutschen Uniformen hinter die feindlichen Linien gebracht und sterben beim Versuch, zurück zu einer sowjetischen Truppe zu gelangen. Der einzige Überlebende ist ein junger Deutscher, der in Gefangenschaft gerät und darum nicht an die Front geschickt wurde.

 

„Ich war 19“ (1968)

Der Film handelt von Gregor Hecke, der als 19. Jähriger zurück nach Deutschland kommt. Seine Eltern sind mit ihm nach Moskau geflohen, als er 8 Jahre alt war. Deutschland als ehemalige Heimat ist ihm fremd. Als Soldat der Roten Armee führt er eine Kolonne nach Bernau. Er soll die russische Besatzung verstärken und den Rest der deutschen Soldaten ausdünnen. Hecke entscheidet sich allerdings dafür, den Soldaten eine Chance zu geben sich zu ergeben, statt sie einfach zu erschießen. Nach und nach kommen feindliche Soldaten und legen ihre Waffen nieder. Als ein Trupp SS-Männer einen Brandanschlag verübt, muss Hecke mit seinen Leuten fliehen. Doch er will die Gefangenen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Diejenigen, die den Anschlag überleben, fliehen zusammen mit Hecke in einem Transporter in eine ungewisse Zukunft.

„Nackt unter Wölfen“ (1963)

Der bereits angesprochene „Nackt unter Wölfen“ spielt in einem Gefangenenlager. Ein Gefangener hat ein Kind ins Lager geschmuggelt. Eine kleine Gruppe, die sich selbst als „internationales Lagerkomitee“ (ILG) bezeichnet, beschließt daraufhin, das Kind in ein anderes Lager zu verfrachten, wo es besser aufgehoben wäre. Bis das Kind aus dem Lager gebracht werden kann, muss es allerdings versteckt werden, da es bei einer Entdeckung mit hoher Wahrscheinlichkeit sofort getötet würde. Doch die Lagerführung ahnt, dass die Gefangenen etwas verbergen. Sie foltern die Gefangenen und einige von ihnen verraten die Mitglieder der ILG, die daraufhin getötet werden sollen. Die Gefangenen lehnen sich daraufhin gegen die Führung auf und befreien das Lager. In Freiheit beschließen sie, das Kind mitzunehmen und vor den deutschen Truppen in die Sowjetunion zu flüchten.